Informationen zur
Pfarrkirche

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul

Christus in der Mandorla als Weltenrichter

Noch im 19. Jh. war Olching eine Filiale von Emmering und verfügte über ein romanisches Dorfkirchlein (Chorturmanlage, erbaut vermutlich um 1200, Patrozinium St. Peter und Paul). Wegen des starken Anwachsens der Gemeinde ab der Mitte des 19. Jh. wurde sie zu klein. Ein Plan zur Erweiterung wurde - nicht zuletzt auch wegen der Baufälligkeit der Kirche - nicht weiterverfolgt. Man entschied sich für einen Neubau und wenige Jahre nach dessen Fertigstellung für den Abriss der alten Kirche.

Die heutige Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde in den Jahren 1899-1901 als Backsteinbau nach den Plänen des königlichen Kreisbaumeisters Moritz von Horstig im neoromanischen Stil erbaut (Kirchenweihe am 22. September 1901). Die Einwohnerzahl des Ortes lag damals bei 1500 Seelen. Zum Vergleich: Die heutige Pfarrei umfasst 9300 Katholiken.

Eine Besonderheit der Kirche sind die monumentalen Wandmalereien, die den Innenraum schmücken. Sie wurden vom Freskomaler Josef Bergmann aus München in den Jahren 1923-1935 (mit finanziell bedingten Unterbrechungen) ausgeführt. Die Apsis zeigt Christus in der Mandorla als Weltenrichter. Er wird umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten, rechts und links die Kirchenpatrone Petrus und Paulus. Die Längswände im Kirchenschiff tragen biblische Szenen aus dem Leben des Petrus (rechts) und Paulus (links), darüber Gestalten der großen und kleinen Propheten.

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